Nomadisch Wandern

Wir werden zu Weggefährten, geben uns dem Weg hin, vertrauen auf uns. Wir ziehen übers Land, wie eine Gruppe von Jägern und Sammlern - auf der Suche nach Nahrung und einem geeigneten Schlafplatz. Wir verzichten auf unsere Handys und genießen es nicht erreichbar zu sein.

Die Wanderung

Es wird die strukturgebende Ordnung unserer Gesellschaft bewusst abgelegt, das Leben auf das Allernötigste reduziert, wodurch es fast nur noch die Natur ist, die den Räumen und den darin befindlichen Protagonisten ihre Grenzen setzt.

Die Dauer der Wanderung beträgt 6 Tage. Mit einem Minimum an Routenplanung und ohne vorgesehene Etappenziele bzw. Schlafplätze überlassen wir uns dem Weg. Eine Wanderkarte reicht zur Orientierung. Wir wandern übers Land, kochen am Lagerfeuer und schlafen unter Planen, die wir selber spannen. Die Erfahrung liegt in der Wagnis, der Unplanbarkeit, aber auch der Offenheit für die sich bietenden Möglichkeiten.

Unsere Ausrüstung ermöglicht es einen trockenen Schlafplatz und eine vollwertige Mahlzeit sicherzustellen. Wir kappen die lange Leine und die „Knopfdruckverfügbarkeit“, die ein Smartphone darstellt. Wir vertrauen auf uns und auf die Menschen denen wir begegnen. Wir vertrauen auf die Fügung.

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Begleitung statt Führung

Wesentlich ist, dass wir Sie begleiten und nicht führen! Die Gruppe entscheidet immer gemeinsam. Wir begleiten die Gruppenprozesse und führen Entscheidungen herbei. Wir stellen Rahmen und und Struktur her und erhalten diese aufrecht.  Der entscheidende Beweggrund für dieses “Nicht-führen-wollen” heißt Eigenverantwortung. Wir wollen keine Mitläufer und keine “Konsumenten”, wir wollen SIE voll in Ihrer Verantwortung!

 

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Dem “Nicht-Planbaren” Raum lassen

Im Alltag – privat wie beruflich – liegt der Fokus auf Planung. Bei dieser Wanderung geben wir dem Unvorhersehbaren seinen Raum: Wir machen Halt, wo es uns gefällt, entscheiden am Weg, ob es links oder rechts weitergeht, schlafen da, wo wir einen guten Platz fürs Übernachten entdecken – ohne Handy, ohne GPS, ohne Begleitfahrzeug.

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Reduktion auf das Wesentliche

Die Reise beginnt schon vor dem Losgehen: Jeder trägt selbst, was er mitnimmt. Was brauchen wir in diesen Tagen wirklich? Mit wie viel oder wenig kommen wir aus? Was bin ich breit selbst zu tragen – einen Schlafsack, eine Plane, das Essgeschirr, was noch?

Eine Checkliste zur Orientierung

P1080569Tun was zu tun ist

Essen – Feuerholz – Wege finden –Wohlbefinden:  Damit es allen gut geht, brauchen wir alle Hände und Köpfe. Diese vier Aufgaben sind auf kleine Teams aufgeteilt.  Jeder macht seinen Job,  jeder Job wird respektiert und gut geht es nur gemeinsam. Das Camp bauen wir gemeinsam auf und das Führen eines Tagebuchs empfehlen wir wärmstens. So entsteht ab dem ersten Schritt hinaus eine Gruppe, ein Team, ein Clan.

Die Aufgaben, die sich stellen

(!) Dies ist KEINE geführte Reise! Ihre Teilnahme ist selbst organisiert und eigenverantwortlich.
Unsere Leistung besteht in der Begleitung der Gruppenprozesse und in unserer Hilfestellung bei ihrer Vorbereitung (!)

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Verein ROOTS

OFFICE:
Josef Karner Platz 1
A-3423 St. Andrä Wördern
(Die, Do, Fre 09:00 bis 13:00 Uhr)

CAMP:
Stögersbach 15
A-2833 Bromberg

FON: ++43 (0676) 73 83 380
MAIL: office@rootscamp.at
WEB: http://www.rootscamp.at
ZVR: 092466100

 

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